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Monster Hunter Wilds GPU-Benchmarks & Grafik-Tuning: Maximale FPS für die ultimative Jagd entfesseln

Grafikkarten



Monster Hunter Wilds (MH Wilds) ist eines der meist erwarteten Spiele dieses Jahres und hat bereits mehrere Rekorde gebrochen, mit beeindruckenden 8 Millionen verkauften Exemplaren in nur einer Woche! Noch dazu sieht das Spiel atemberaubend aus, wenn Raytracing aktiviert ist, hochauflösende Texturen genutzt werden und die Detaileinstellungen sowie die Auflösung erhöht sind. Gleichzeitig bietet es jede Menge Spielspaß – besonders in einer Gruppe von Jägern, die alle ihr Bestes geben, um nicht von einem wütenden Arkveld aus dem Kampf geworfen zu werden.

Dennoch ist es eine Untertreibung zu sagen, dass selbst Mittelklasse-Hardware der letzten Generation Schwierigkeiten hat, selbst bei 1440p mit mittleren Details eine flüssige Bildrate von 60 FPS zu erreichen – geschweige denn in 4K. Um sich den Monstrositäten im Hochrang von Monster Hunter Wilds zu stellen, ist eine stabile und spielbare Bildrate entscheidend.

Was wird also dafür benötigt?

Monster Hunter Wilds GPU-Benchmarks: Tests der RTX 5090, 5080, 5070 Ti und 5070 bei 1080p, 1440p und 4K

Da die Gamer in unseren Labors genauso gespannt auf Monster Hunter Wilds waren wie alle anderen, wurden sie beauftragt, ein Benchmarking durchzuführen, um die Leistung der neuesten RTX-50-Grafikkarten in diesem anspruchsvollen Titel zu bewerten.

Monster Hunter Wilds
Monster Hunter Wilds Spieleinstellungen

Alle folgenden Tests wurden mit den Qualitätseinstellungen auf „Ultra“, Raytracing auf „Mittel“, aktivierter Multi-Frame-Generierung und einer DLSS-4-Überschreibung (mithilfe des NVIDIA Profile Inspector) durchgeführt, um die Qualitätsverbesserungen von NVIDIAs neuem Transformer-Upscaling-Modell zu nutzen.

NVIDIA Inspector Override Mode
NVIDIA Inspektor Override-Mode

Die Leistungsgrenzen und Taktraten der Grafikkarten blieben unangetastet (kein Overclocking), und die Leistung wurde mit MSI Afterburner gemessen.

1080p-Benchmark @ Ultra, Mittel RT, MFG AN, DLSS 4 AN

Bei dieser Auflösung haben keine der Grafikkarten der RTX-50-Serie Schwierigkeiten, ein flüssiges Spielerlebnis zu liefern. Tatsächlich erreicht die RTX 5070 eine respektable durchschnittliche Bildrate von 144 FPS und verbraucht dabei lediglich 180 W. Die RTX 5090 hingegen spielt in einer eigenen Liga – sie liefert beeindruckende 251 FPS bei einer Leistungsaufnahme von 375 W.

Monster Hunter Wilds RTX 5090 @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5090 @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Monster Hunter Wilds RTX 5080 @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5080 @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Monster Hunter Wilds RTX 5070 Ti @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5070 Ti @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Während Mainstream-Modelle der letzten Generation wie die RTX 4060 Ti und die 4070 Ti SUPER nicht die stabilen 120 FPS erreichen, die ihre Pendants der 50er-Serie bieten, kommt letztere dem Ziel zumindest nahe, während erstere eine respektable durchschnittliche Bildrate von 74 FPS schafft.

Wer eine neue Grafikkarte sucht, um Spiele wie Monster Hunter Wilds in 1080p zu spielen, macht mit einer RTX 5070 oder RTX 5070 Ti nichts falsch. Wer jedoch plant, bald auf eine höhere Monitorauflösung umzusteigen, sollte direkt zu einer leistungsstärkeren Grafikkarte greifen – wie die folgenden Ergebnisse zeigen werden.

Monster Hunter Wilds RTX 50 GPU @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 50 GPU @1080p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

1440p Benchmark @ Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Die Auflösung auf anspruchsvollere 1440p zu erhöhen, verändert die Leistungslandschaft etwas, doch die RTX-50-Serie bleibt weiterhin stark. Die RTX 5070 verzeichnet nur einen geringen Leistungsabfall und erreicht eine durchschnittliche Bildrate von 129 FPS. Die RTX 5090 hingegen sichert sich erneut mühelos die Krone mit beeindruckenden 240 FPS – selbst bei dieser anspruchsvollen Auflösung.

Monster Hunter Wilds RTX 5090 @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5090 @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Monster Hunter Wilds RTX 5080 @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5080 @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Monster Hunter Wilds RTX 5070 Ti @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5070 Ti @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Die Mainstream-Modelle der RTX-40-Serie schneiden leider nicht so gut ab. Die RTX 4060 Ti liegt mit einem durchschnittlichen FPS-Wert von 62 nur knapp über der 60-FPS-Marke. Die 4070 Ti SUPER hält sich mit stabilen 100 FPS noch gut. Beide bieten ein insgesamt spielbares Erlebnis, solange einige Einstellungen angepasst werden, um eine flüssigere Bildrate und geringere Eingabeverzögerung zu erzielen.

Monster Hunter Wilds RTX 50 GPU @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 50 GPU @1440p, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

4K Benchmark @ Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Grafikkarten der letzten RTX-40-Generation geraten bei dieser Auflösung zunehmend an ihre Grenzen. Die RTX 4060 Ti fällt auf einen enttäuschenden Durchschnitt von 43 FPS ab. Die RTX 4070 Ti SUPER und RTX 4080 SUPER können sich mit Durchschnittswerten von 74 bzw. 83 FPS gerade noch über Wasser halten.

Monster Hunter Wilds RTX 5090 @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5090 @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Monster Hunter Wilds RTX 5080 @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5080 @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Monster Hunter Wilds RTX 5070 Ti @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 5070 Ti @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Die RTX-50-Serie in Kombination mit NVIDIAs neuester neuraler Rendering-Technologie sorgt durchweg für ein exzellentes Spielerlebnis. Selbst die RTX 5070 liefert eine flüssige Performance mit 99 FPS. Mit aktivierter DLSS-Multi-Frame-Generierung wird jedoch erst mit der RTX 5070 Ti die nötige Leistung erreicht, um Monster Hunter Wilds in gestochen scharfem 4K zu genießen und dabei auf High-Refresh-Rate-Monitoren stabile 120+ FPS zu halten – vorausgesetzt, einige Einstellungen werden optimiert.

Monster Hunter Wilds RTX 50 GPU @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 ON
Monster Hunter Wilds RTX 50 GPU @4K, Ultra, Medium RT, MFG ON, DLSS 4 AN

Wie erwartet spielt die RTX 5090 in einer eigenen Liga und erreicht beeindruckende 207 FPS bei 4K Ultra mit aktiviertem Ray Tracing. Sie ist die ideale Wahl für hochauflösendes Gaming mit hohen Bildwiederholraten, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

Monster Hunter Wilds
RTX 5090 32G
RTX 5080 16GB
RTX 5070 Ti 16GB
RTX 5070 12GB
RTX 4090 24GB
RTX 4080 SUPER 16GB
RTX 4070 Ti SUPER 16GB
RTX 4060 Ti 16GB
1080p
251
196
163
144
143
112
112
74
1440p
240
186
154
129
127
106
100
62
4K
207
143
118
99
109
83
74
43

Monster Hunter Wilds Grafik-Einstellungen Guide: Mehr Leistung ohne großen Qualitätsverlust

Die beste Möglichkeit, die lebendige Welt von Monster Hunter Wilds in vollen Zügen zu genießen, besteht darin, auf eine moderne Grafikkarte aufzurüsten, um atemberaubende visuelle Effekte zu ermöglichen. Doch das ist nicht immer eine Option.

Wenn ein Upgrade des PCs nicht möglich ist, bleibt nur die mühsame Aufgabe, die Grafikeinstellungen schrittweise zu reduzieren, bis eine spielbare Bildrate erreicht wird.

Zwar könnte einfach alles auf das Minimum gesetzt werden, doch MH Wilds sieht ab einem bestimmten Punkt ziemlich schlecht aus.

Hier ist also eine kurze Anleitung zu einigen wichtigen Einstellungen – und solchen, die die Leistung kaum beeinflussen.

Zunächst sollte das Grafik-Preset auf „Hoch“ gesetzt werden, bevor die folgenden Einstellungen angepasst werden.

Monster Hunter Wilds

  • Upscaling und Upscaling-Modus: DLSS oder FSR wählen, je nachdem, ob eine NVIDIA- oder AMD-Radeon-Grafikkarte verwendet wird. Den Upscaling-Modus zuerst auf „Qualität“ setzen. Falls am Ende dieser Anleitung noch mehr Leistung benötigt wird, auf „Ausgewogen“ oder „Leistung“ reduzieren.
  • Raytracing: RT auf „AUS“ setzen, es sei denn, eine moderne GeForce-RTX-Grafikkarte ist vorhanden, die Echtzeit-Raytracing bewältigen kann. Falls aktiviert, sollte es auf „Niedrig“ bleiben, da eine höhere Einstellung kaum Qualitätsverbesserungen bringt, aber erhebliche Leistung kostet.
  • Texturqualität – So hoch wie möglich: Tests zeigen, dass höhere Texturqualität die Leistung kaum beeinflusst. Daher kann sie so hoch wie möglich eingestellt werden, solange der VRAM nicht überschritten wird (oben rechts angezeigt).
  • Texturfilterung – Mittel (ANISO x4): Sollte idealerweise nicht unter „Mittel (ANISO x4)“ gesetzt werden, um schärfere Texturen aus bestimmten Blickwinkeln zu erhalten.
  • Fellqualität – Niedrig: Kann auf „Niedrig“ gesetzt werden, ohne die Optik merklich zu verschlechtern, während gleichzeitig etwas Leistung gewonnen wird.
  • Himmel-/Wolkenqualität – Niedrigste Stufe: Eine gute Möglichkeit, VRAM freizugeben, da der visuelle Unterschied selbst bei maximaler Einstellung kaum spürbar ist.
  • Gras-/Baumqualität – Niedrig: Mit aktiviertem DLSS/FSR-Upscaling kann eine höhere Grasdichte zu Flimmern führen. Niedrige Einstellungen sehen mit Upscaling besser aus und erleichtern das Entdecken von Endemiten (zum Beispiel Parakröten).
  • Gras-/Baumbewegung – Aktiviert: Das Deaktivieren bringt kaum Leistungsgewinn, während es für mehr Immersion in der offenen Welt sorgt.
  • Sand-/Schneequalität – Niedrig oder Mittel: Der optische Gewinn durch höhere Einstellungen ist gering, während die Leistung deutlich sinkt. Für bessere FPS sollte „Niedrig“ oder „Mittel“ gewählt werden.
  • Wassereffekte – Aktiviert: Das Deaktivieren hatte in Tests kaum Einfluss auf die Leistung, möglicherweise weil diese eher von der CPU als der GPU verarbeitet werden. Ergebnisse können hier variieren.
  • Render-Distanz – Mittel: Eine Reduzierung der Render-Distanz verbessert die Leistung erheblich, beeinträchtigt aber die Darstellung weit entfernter Objekte.
  • Schattenqualität – Hoch: Erfordert etwas mehr VRAM, bietet aber eine spürbare visuelle Verbesserung. Die niedrigste Einstellung sollte vermieden werden, da sie sehr schlecht aussieht und kaum Leistung spart.
  • Distanz-Schattenqualität – Niedrig: Durch die oben gesetzte Render-Distanz hat diese Einstellung keinen großen Einfluss auf die Darstellung, spart aber VRAM.
  • Umgebungslichtqualität – Niedrig: Spart eine große Menge VRAM, ohne spürbare visuelle Verbesserungen bei höheren Einstellungen.
  • Kontakt-Schatten – Aktiviert: Tests zeigen, dass das Deaktivieren kaum Leistungsvorteile bringt, daher sollte diese Einstellung beibehalten werden.
  • Ambient Occlusion – Mittel: Der Leistungseinfluss ist gering, die Schattenverbesserungen jedoch deutlich sichtbar. Sollte auf „Mittel“ oder „Hoch“ gesetzt werden, es sei denn, das System kommt an seine Grenzen.
  • Bloom – Persönliche Präferenz: Hat keinen Einfluss auf die Leistung und kann nach eigenem Geschmack eingestellt werden.
  • Bewegungsunschärfe – Aus: Sieht bei hohen Bildraten schlecht aus, beeinträchtigt die Leistung aber kaum.
  • Screen Space Reflection – An: Die Qualitätseinbußen bei Deaktivierung sind enorm. Sollte nur ausgeschaltet werden, wenn jede einzelne FPS benötigt wird.
  • SSSS-Scattering – An: Kaum Einfluss auf die Leistung, aber deutliche Verbesserung der Grafik. Sollte aktiviert bleiben.
  • Volumetrischer Nebel – Niedrig: Frisst viel Leistung, ohne einen großen visuellen Mehrwert zu bieten.
  • Variable Rate Shading – Aus: Nur aktivieren, wenn alle anderen Optionen bereits reduziert wurden und die Leistung immer noch nicht ausreicht. Die Darstellung wird unscharf und körnig, was besonders bei schnellen Bewegungen während der Jagd störend ist.

Monster Hunter Wilds: Das bestmögliche Monster-Hunter-Erlebnis genießen

Wie seine Vorgänger bietet Monster Hunter Wilds ein fesselndes Jagderlebnis, das mit beeindruckender Leistung und leistungsstarker Hardware noch weiter verbessert wird. Wunderschöne RT-Effekte können aktiviert werden, um die atemberaubenden Details der offenen Spielwelt und einzigartigen Monster in voller Pracht zu genießen.

Falls ein Hardware-Upgrade derzeit nicht in Frage kommt, sollte die obenstehende Grafikeinstellungs-Anleitung dabei helfen, ein paar zusätzliche FPS herauszuholen, um ein flüssigeres Monster-Hunter-Erlebnis zu ermöglichen.

Die vollständige RTX 50-Serie ist hier zu finden – ideal für ein Upgrade, um die beeindruckende Grafik moderner Spiele wie Monster Hunter Wilds in vollem Umfang zu genießen.


Monster Hunter Wilds

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