Jean-Denis Haas

Animator

Jean-Denis Haas, kurz JD, war ein Kind der 80er Jahre. Filme wie Star Wars, Tom & Jerry, Ghostbusters, Dragon Ball und Indiana Jones und brachten ihn dazu Stunden vor dem Fernseher zu verbringen. Es kommt jedoch nicht oft vor, dass jemand, [...]

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Der MSI P100-Desktop konnte eine Szene in weniger als 4 Minuten rendern. Mein altes System benötigte dafür ungefähr 27 Minuten. Es ist wirklich verrückt, was der P100 leistet!

Filme wie Star Wars, Tom & Jerry, Ghostbusters, Dragon Ball und Indiana Jones und brachten ihn dazu Stunden vor dem Fernseher zu verbringen. Es kommt jedoch nicht oft vor, dass jemand, der all diese Filme in seiner Jugend geschaut hat, nun als Animator daran arbeitet. Für Jean-Denis Haas war der Weg vom Star Wars Spielzeug bis hin zum Film nicht nur aufregend, sondern auch surreal, selbst nach all den Jahren seiner Arbeitserfahrung.

JD Chilling with His Workstation

Jean-Denis neben seinem P100 System

JD wuchs in der Schweiz auf und ging wie jedes andere Kind in seinem Alter zur Schule, schaute Cartoons, Filme und hörte Musik. Heute ist er einer der talentiertesten Animatoren, der stolz einen Blockbuster-Film nach dem anderen in seinem Portfolio aufweisen kann. Star Wars, Indiana Jones, Transformers, Avengers und Chronicles of Narnia sind nur einige der Highlights, an denen er gearbeitet hat! Darüber hinaus unterrichtet er als Animation-Mentor und an der Academy of Art, in seiner alten Schule und bildet dabei eine neue Generation von Animatoren und Künstlern aus.

Kreativität und Kunst waren in Haas Familie nichts Neues. JDs Vater war ein talentierter Chirurg und liebte Filme und Musik – Tatsächlich "war er auch ein Jazzmusiker und hat Tenorsaxophon gespielt", meint JD. Seine Mutter war eine ebenso talentierte Künstlerin, die es liebte zu zeichnen. "Das bin ich nicht", lacht JD, "ich habe definitiv nicht ihre Art von Kunst geerbt."

"Ich bin ein Kind aus den 80ern. Die Disney Classics wie Star Wars, Indiana Jones und Ghostbusters, waren also im Grunde genommen meine Kindheit."

Wie viele andere in seinem Alter fragte sich auch JD, was er nach der Schule machen wollte. "Ich war hauptsächlich an Spezialeffekten interessiert, wie zum Beispiel Wirbelstürmen, Explosionen und Lichtschwertern“, erzählt JD. Einige Online-Recherchen haben ihn dann zu der Kunstakademie in San Francisco gebracht. Die Akademie befindet sich in der Nähe von Industrial Light & Magic (ILM), sowie Pixar und für JD machte es die Entscheidung relativ leicht. Er bewarb sich dann im folgendem Herbst 1999 für einen Platz.

Kid JD

Jean-Denis als Kind

Als er in San Francisco ankam, lief jedoch einiges nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Es stellte sich heraus, dass Spezialeffekte viel Scripting, sowie Mathematik benötigen und dadurch sehr technikbasiert sind. "Innerhalb eines Tages habe ich dann mein Hauptfach auf Animation umgestellt", lacht JD.

Sobald er mit seinem Studium fertig war, bewarb sich JD bei jedem Unternehmen, das er finden konnte. Er landete in Bewerbungsgesprächen bei Sony, Tippet, Factor 5 und ILM. Woraufhin JD im Januar 2004 als Praktikant bei ILM startete.

Es sind die Details und Feinheiten die es ausmachen.

Als Animator kann es oft schwierig sein, die richtigen Inspirationsquellen zu finden. Die Inspiration kann jedoch von überall kommen. Beim durchsuchen von YouTube, Instagram oder Twitter findet man immer etwas, das auffällt. "Das Talent von vielen Menschen da draußen ist atemberaubend und zugleich auch motivierend", lacht JD. Deshalb ist er auf Twitter aktiv und durchsucht regelmäßig das Internet, um die Arbeit und Kunstwerke anderer Leute anzuschauen.

A Sneaky Snapshot of JD Recording a Frame of Reference (rig by Animation Mentor)

Ein kleiner Schnappschuss von JD beim Aufnehmen eines Referenzrahmens (Rig von Animation Mentor)

Egal, ob eine Szene in Star Wars oder ein eigenes Projekt animiert wird, der Prozess bleibt im Grundlegenden der gleiche. JD visualisiert zunächst, wie die Animation abläuft. "Am Ende spiele ich oft selbst Animationen nach, deshalb habe ich eine Menge lustiges Filmmaterial, das niemand sehen sollte", lacht JD. Es hilft ihm, eine bessere Vorstellung von der Bewegung zu bekommen und wie man sie natürlicher gestalten kann.

"Es gibt eine Menge peinlichen Content von mir."

Beim Animieren muss man auf jedes kleinste Detail achten. Wie schließen sich die Augen, arrogant oder schläfrig? Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass die Bewegungen dabei so natürlich wie möglich wirken. Nur so kann das Ergebnis echt aussehen und im Film überzeugen.

Everything’s in the Details Around Us

Man muss auf jedes Detail im Umfeld achten

Sobald ein Referenzrahmen gefunden ist, wählt JD einen groben Durchlauf der Animation in Maya aus. Er verwendet dabei Playblasts in Maya, um eine schnelle Vorschau der Animation zu erhalten. Auf diese Weise kann er sich ein besseres Bild vom Endergebnis machen, ohne ein vollständiges Rendering durchlaufen zu müssen, welches Unmengen an Grafik und Rechenleistung erfordern würde.

"Sobald ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, kann ich mit dem endgültigen Rendering fortfahren. Aber es wird nie wirklich fertig und am Ende perfektioniert man es, bis man keine Zeit mehr hat", meint er. Endlos zu perfektionieren ist jedoch die einzige Möglichkeit, um auf diesem Gebiet wettbewerbsfähig und relevant zu bleiben.

JD Watching Movies to Study Natural Motion

JD beim Anschauen von Videos, um besser natürliche Bewegungen nachzuvollziehen

Um in der Industrie relevant zu bleiben erfordert mein Beruf auch viel Zusätzliches lernen. Technologieverbesserungen, Entwicklung und Updates, die Welt verändert sich immer schneller. "Es ist ein ständiges lernen!", lacht JD, "Es gibt immer etwas neues."

Ein gutes Beispiel ist die Verwendung von VR Headsets. Die Technologie ist perfekt für diejenigen, die Projekte schnell animieren und prototypisieren möchten. Aber um dies zu bewerkstelligen, wird leistungsstarke Hardware, sowie ein erstklassiges VR-Headset benötigt.

Geschwindigkeit und Multitasking

Die Performance im Programm Maya ist extrem wichtig", meint JD. Deshalb müssen die Berechnungen so nah wie möglich in Echtzeit passieren. Wenn eine Szene animiert wird, muss das Rendering des Ansichtsfensters flott und schnell sein. Verzögerungen oder Unruhe im Ansichtsfenster lenken von der Arbeit ab und bremsen den Workflow.

Auf dem Papier sah der P100-Desktop sehr vielversprechend aus - die RTX 2080 Ti-Grafikkarte, sowie der große Arbeitsspeicher bieten viel Leistung. Aber sobald man den P100 startet und in seinen Workflow integriert, merkt man erst, wie viel Power er wirklich hat.

"Der MSI P100-Desktop schafft es, ein Premiere Pro-Projekt in weniger als 4 Minuten zu rendern. Mein altes System benötigte dafür ungefähr 27 Minuten! Es ist verrückt", lacht JD, "der P100 ist im Gegensatz zu meinem vorherigen Computer, eine massive Verbesserung."

DJust Another Day of Work (AZRI rig by Matthew Bachnick)

JD bei der Arbeit (AZRI rig von Matthew Bachnick)

Es ist nicht nur der Leistungsunterschied innerhalb einer einzigen Anwendung. "Mit dem P100 kann ich aus Photoshop, Premiere Pro oder Maya heraus rendern und währenddessen noch andere Aufgaben erledigen", meint er. Wartet man, während das Projekt gerendert wird, ist dies weder produktiv noch unterhaltsam. Mit dem MSI P100 kann JD jetzt auch während des Renderns ein anderes Projekt animieren oder erstellen, ohne dass es zum Stottern kommt.

Ein weiteres Feature, das Jean-Denis begeisterte, war der VR-fähige USB-Anschluss am P100. Viele Animatoren verwenden VR zum Zeichnen und Generieren von Animationskonzepten in 3D, bevor sie diese in Blender oder Unity importieren.

“VR war eine Sache, die ich unbedingt ausprobieren wollte!"

"Der P100-Desktop hat genug Leistung, um VR problemlos zu nutzen", freut sich JD.

Für einen Animator ist die Bildschirmauflösung in Maya nicht entscheidend. "Aber dank dem ultraweitem Display erhält man mehr Bildschirmfläche", sagt JD. Zusätzlich zum Öffnen seiner Animationsszene kann JD nun auch den Grafikeditor, sein Referenzvideo und die Assets geöffnet lassen, ohne dass Fenster geschlossen oder Bildschirme gewechselt werden müssen. "Das ist sehr praktisch und spart wichtige Zeit", meint JD.

"Ich kann Premiere Pro geöffnet lassen, sowie zwei zusätzliche Programme an den Seiten."

Es hat ihm wirklich beim Multitasking und managen mehrerer Anwendungen geholfen, ohne dass irgendetwas in den Hintergrund geschoben werden musste.

 Seeing More Means Doing More in Less Time (David rig by Gabriel Salas)

Durch die größere Bildfläche sind Projekte schneller umsetzbar!

Auch seine Erfahrung mit dem MSI Creator Center war durchaus überzeugend. "Es hat mir mehr Kontrolle und sofortigen Zugriff auf die wichtigen Kernfunktionen des Systems ermöglicht", sagt JD. "Wenn mehr Rechenleistung für eine Anwendung benötigt wird, verschafft das MSI Creator Center mehr Leistung per Knopfdruck. Einfach großartig!"

Dank dem P100 spart JD viel Zeit bei der Arbeit - und lässt ihm mehr Freiraum, den Dingen nachzugehen, die ihm Spaß bereiten. Weniger Wartezeit beim Rendern und schnellere Fertigstellung von Projekten, sind mit die wichtigsten Aspekte die den P100 in Sachen Leistung ausmachen.

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